Meilenstein

Canon feiert 110 Millionen produzierte EOS-Kameras

2023-07-03 110 Millionen EOS Kameras ist schon eine gehörige Hausnummer für den 1937 gegründeten japanischen Kamerahersteller. Pro Jahr hat Canon seit der Vorstellung des EOS-Systems also im Schnitt knapp über drei Millionen EOS Kameras pro Jahr verkauft. Doch das ist noch nicht alles, denn neben den EOS-Systemkameras wurden weltweit auch 160 Millionen EOS-Wechselobjektive von Canon produziert, was im Durchschnitt über 4,4 Millionen Objektiven im Jahr entspricht.  (Harm-Diercks Gronewold)

Im März 1987 erblickte das EOS-System mit den Analogkameras EOS 620 und EOS 650 das Licht der Welt. Seither hat Canon verschiedenste Technologien entwickelt und sich als echter Innovationsmotor und ganz nebenbei auch Marktführer etabliert. Im Jahr 2003 stellte Canon die EOS 300D mit APS-C-Sensor vor und legte damit den Grundstein der digitalen Wechselobjektiv-Kameras für Einsteiger, die den Grundstein der Marktführerschaft von Canon im digitalen Kamera-Zeitalter legte.

Mit dem Abschied vom Kamera-Spiegel hat sich Canon trotz der Innovationsfreudigkeit etwas schwergetan und erst im Jahr 2012 eine spiegellose APS-C-Kamera mit neu entwickeltem Objektivbajonett (EOS-M) vorgestellt. Bis 2023 wurden nur acht Objektive für das System entwickelt. Im Jahr 2018 wurde die erste Canon EOS ohne Spiegel mit Kleinbildsensor sowie neu entwickeltem EOS-RF-Bajonett vorgestellt. In nur fünf Jahren hat Canon für dieses Objektivsystem bereits über 30 Objektive vorgestellt.

2023 lief mit einer EOS EOS R6 Mark II die 110 millionste EOS-Kamera vom Band und ein RF 100 mm F2.8 L Macro IS USM hatte die Ehre, das 160 millionste Objektiv mit EF/RF-Bajonett zu sein, das die Fertigungshallen von Canon verlassen hat.


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