Rohdaten-Batch-Konverter

DxO präsentiert PureRaw 5 mit lokalen Anpassungen

2025-02-27 Im Jahr 2021 stellte DxO PureRaw erstmals der Öffentlichkeit vor. Die Software wurde als schneller Rohdatenkonverter vorgestellt, der, anders als DxO PhotoLab, nur die Möglichkeit bot, Korrekturfunktionen ein- und auszuschalten. Mit der fünften Generation halten neue Bearbeitungsmöglichkeiten wie lokale Korrekturen und der Einsatz von Masken Einzug. Das ist besonders interessant, da die bearbeiteten Daten weiterhin als DNG ausgegeben werden können.  (Harm-Diercks Gronewold)

Seit der ersten Veröffentlichung hat sich PureRaw stetig weiterentwickelt und das macht auch vor der fünften Version nicht halt. Neben einer komplett überarbeiteten Benutzeroberfläche zeigt PureRaw 5 schon beim Starten, dass sich einiges geändert hat. Neben den bereits erwähnten Möglichkeit, lokale Änderungen durchzuführen und Masken anzulegen, wurde auch die dritte Generation von DxOs proprietärer Entrauschungs-Technologie Deep Prime implementiert.

Die auf den Namen DeepPRIME 3 getaufte Funktion wurde mit Hilfe einer mit Deep Learning trainierten künstlichen Intelligenz (KI) entwickelt. DeepPRIME 3 verarbeitet das Demosaicing und Entrauschen gleichzeitig und nicht wie herkömmlich nacheinander. Das resultiert zwar in einer längeren Bearbeitungszeit, dafür aber auch in deutlich besseren Ergebnissen. DeepPRIME 3 integriert ein drittes Verfahren in den Entrauschungs-Prozess, nämlich die Beseitigung der residualen Farbverschiebung auf Pixelebene. Das bedeutet, dass Farbsäume schon bei der Rohdatenentwicklung reduziert werden.

Diese Funktionen sind aber nur durch die von DxO entwickelten und in aufwändigen Messreihen erstellten optischen Module möglich. Diese Module enthalten die Daten, die notwendig sind, um eine spezifische Kamera-Objektiv-Kombination bestmöglich von optischen Fehlern zu befreien und eine optimale Scharfzeichnung der Bilder zu ermöglichen. Diese Module werden automatisch von der Software aus dem Internet heruntergeladen, sobald PureRaw 5 ein Foto erkennt, das noch kein lokales Korrekturprofil besitzt. Insgesamt stehen mehr als 100.000 dieser Module zur Verfügung.

Dank neuer Benutzeroberfläche soll die Arbeit mit PureRaw 5 leichter von der Hand gehen denn je, egal ob die Software beispielsweise aus Lightroom Classic oder als Standalone-Version genutzt wird. Dabei helfen auch benutzerdefinierte Presets, die sich schnell wählen lassen, um schnell Fotos konvertieren zu können.

Besitzer von Fujifilm-Kameras mit X-Trans-Sensor werden auch nicht allein gelassen, denn PureRaw 5 bietet, wenn auch zunächst als Beta, DeepPRIME XD3 X-Trans zur Rauschminderung an.

DxO PureRaw 5 ist ab dem 15. April 2025 für Apple Mac- und Windows-Systeme für etwa 120 Euro erhältlich. Besitzer der Vorgängerversion zahlen hingegen nur etwa 80 Euro. Interessenten können PureRaw 5 für 14 Tage testen und Vorbesteller erhalten PureRaw 4 kostenlos zur Vorbestellung dazu. Screenshots von der Software gibt es leider noch keine, so dass Interessenten sich mit sogenannten "Hero Images" begnügen müssen.

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